Photonik-Zentrum KL stellt auf der Photonics West aus

Die Photonics West ist die größte und bedeutendste Tagung für optische Technologien in Nordamerika. Vom 13. bis 18. Februar trifft sich in San Francisco die Laser- und Optikwelt. Das Photonik-Zentrum Kaiserslautern wird ebenfalls dort vertreten sein. Neben Vorträgen auf der Tagung werden vom PZKL auf der Messe (16. bis 18. Februar) am deutschen Gemeinschaftsstand (Standnr. 4629) die neuesten Entwicklungen präsentiert. Highlight sind die Entwicklungen zu hochschnellen resonanten Scannern und ihre Anwendungen in der Bearbeitung transparenter Materialien.  Vorgestellt werden aktuelle Forschungsprojekte zu neuartigen Lasersystemen mit hochdynamischer Repetitionsrate, die nicht nur in Verbindung mit den resonanten Scannern ein breites Anwendungsfeld haben werden. Das PZKL ist Partner/Zulieferer der Industrie und fertigt z.B. auch Faser-Bragg-Gitter (FBG) für industrielle Anwendungen.

Prof. René Beigang und Dr. Johannes L'huillier in den Vorstand des Deutschen Terahertz-Zentrums gewählt

Der Vorsitzende des Vorstands des Photonik-Zentrums Kaiserslautern, Professor René Beigang wurde zum Vorsitzenden des Deutschen Terahertz-Zentrums e. V. gewählt. Im Vorstand vertreten ist ebenfalls der Geschäftsführer des PZKL, Privatdozent Dr. Johannes L'huillier.  Weiteres Mitglied im Vorstand sind Prof. Martin Koch von der Universität Marburg. Bei der Mitgliederversammlung in Dresden wurde ebenfalls beschlossen, den Sitz des Zentrums nach Kaiserslautern (Adresse: Kohlenhofstr. 10) zu verlegen.

Das Deutsche Terahertz-Zentrum wurde im Jahr 2007 als eingetragener Verein in Braunschweig gegründet und ist Ausrichter der alle zwei Jahre stattfindenden "Deutschen Terahertz-Konferenz". Zweck des Vereines ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Terahertz-Technologie durch Verbreitung von Informationen, die diese Technologie bietet. Weiterer Zweck des Vereines ist die bessere Vernetzung der in Deutschland auf dem Gebiet der Terahertz-Technologie tätigen Forscher in Unternehmen, Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Japanischer Terahertz-Technologie-Preis für Prof. Beigang

Der Vorsitzende des Vorstandes des PZKL, Prof. Beigang, wurde in der letzten Woche in Japan mit dem japanischen Terahertz Technologie-Preis 2015 ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis vom japanischen Terahertz Technologie-Forum. Eine internationale Jury mit Mitgliedern aus Japan, Korea, Deutschland und den USA wählt alle drei Jahre den Preisträger. Gewürdigt wird damit eine Person, die sich in besonderer Weise für die Förderung der Terahertz-Technologie in Wissenschaft und industrieller Anwendung eingesetzt hat. In einem feierlichen Akt im Rahmen der internationalen Tagung "International Symposium on Frontiers in Terahertz Technologies FTT 2015" in Hamamatsu wurde der Preis überreicht.

Prof. Beigang forscht seit knapp 20 Jahren an der TU Kaiserslautern auf dem Gebiet der Erzeugung und Anwendung von Terahertz-Wellen sowohl auf der Grundlagenseite als auch im Bereich der industriellen Anwendung und ist im Forschungsinstitut Photonik-Zentrum Kaiserslautern e.V. Vorsitzender des Vorstandes.

Neues 2 Mio. Euro Forschungsverbundprojekt am PZKL - Laser mit hochdynamischer Impulsfolgefrequenz für die Mikromaterialbearbeitung

30.07.2015

Die Lasermaterialbearbeitung mit ultrakurzen Impulsen (Impulsdauern < 10 Pikosekunden) ist fester Bestandteil in einer Vielzahl von industriellen Prozessen. Sei es das Bohren von Einspritzdüsen oder die athermische Vereinzelung ultradünner Schichten (z.B. Solarzellen), UKP-Lasersysteme machen diese Prozesse erst technisch und auch wirtschaftlich möglich. Der Nachteil der aktuellen Laser liegt darin, dass sie nur in begrenztem Maße triggerbar sind. Eine Vielzahl von Anwendungen ist darauf angewiesen, dass ein Laserimpuls nur auf Anfrage emittiert wird.

Dieses Problem wird am Photonik-Zentrum Kaiserslautern im Rahmen des ZIM-Verbundprojektes HiPoRep zusammen mit fünf weiteren Partnern angegangen. Ziel des Projektes ist es, die nächste Generation Laser mit ultrakurzen Impulsen zu erforschen. Im Rahmen des Projektes HiPoRep untersucht und entwickelt das Photonik-Zentrum neuartige Laserverstärker und passive Energiekontrollsysteme für Laserimpulse. Die Gesamtsumme des Projektes, das vom PZKL koordiniert wird, beträgt fast 2 Mio. Euro.

Festkörperlaser im tiefen UV als Ersatz für Excimer-Laser entwickelt

24.09.2014

Das PZKL hat zusammen mit der Fa. Xiton Photonics GmbH einen Laser entwickelt, dessen Emissionswellenlänge im tiefen UV  bei 191.7nm liegt. Das System zeichnet sich durch eine hohe mittlere Leistung von 240mW bei einer sehr guten Strahlqualität (M2<2) aus und basiert auf langlebigen und servicearmen Festkörperkomponenten. Deshalb eignet sich der Laser auch hervorragend als Ersatz für Excimer-Laser-Systeme.
Die Basis bildete ein Lasersystem (IDOL) der Xiton Photonics GmbH, dessen Emissionswellenlänge bei 1342nm liegt. Durch eine nachgeschaltete nichtlineare Konversionseinheit konnte die siebte Harmonische der Grundwelle bei 191.7nm erzeugt werden.
Anwendung finden solche Lasersysteme im Bereich der Spektroskopie, der Messtechnik und speziell in der Erzeugung von Faser-Bragg-Gittern (FBG) für die optische Messtechnik und in der Datenübertragung (Dispersionskompensation bei DWDM).

Kantenwellenleiter als Richtungskoppler für Hochleistungsfaserlaser

15.09.2014

Auf der Micro and Nano Engineering-Tagung (MNE) vom 22.-26. September in Lausanne präsentiert das PZKL ein neues innovatives Pumpkonzept für Hochleistungsfaserlaser, das gemeinsam mit einem industriellen Partner am Photonik-Zentrum entwickelt wurde.

Mit Hilfe eines Arrays von Kantenwellenleitern wird die Strahlung in eine laseraktive Faser eingekoppelt. Dadurch ergeben sich signifikante Vorteile gegenüber konventionellen Pumpkonzepten. Kostengünstige Breitstreifendiodenlaser ohne aufwändige Strahlformung können als Pumpquelle genutzt werden. Ferner sinkt die Justageempfindlichkeit der Pumplaser dramatisch. Der Aufbau des Gesamtsystems wird einfacher und für Serviceeinsätze beim Kunden wird kein speziell ausgebildetes Personal benötigt.

 

Hohe Auszeichnung für Vorstand des PZKL

22.05.2014

Am 21.5.2014 wurde im Rahmen der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft in Freiburg Prof. Dr. René Beigang, Vorstand des Photonik-Zentrums Kaiserslautern, für seine Forschungsarbeiten zur "Sicheren Identifizierung von Gefahrenstoffen wie Sprengstoffe und Drogen: der Terahertz-Postscanner" mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2014 ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung, die die Fraunhofergesellschaft vergibt. Die Mitglieder, der Vorstand und die Belegschaft gratulieren Hr. Prof. Beigang recht herzlich zu dieser außergewöhnlichen Auszeichnung.

Resonante Scanner - Die Zukunft der Strahlablenkung?!

01.06.2013

Neues KMU-Innovativ Projekt am PZKL

Resonanter Scanner für die Lasermikromaterialbearbeitung auf Basis einer neuartigen Antriebstechnologie - RESOMACH

Für Beleuchtungselemente im Automobilbau werden zunehmend LED-Hintergrundbeleuchtungen eingesetzt, deren Emission durch Streuzentren in Kunststoffoberflächen räumlich homogenisiert bzw. geformt wird. Bei einer DIN A4 großen Fläche und einem Abstand der Streuzentren von 60 µm benötigt man typisch 15 Millionen Streuzentren. Die heute mittels Lasermikrobearbeitung erreichbare Prozessgeschwindigkeit reicht dabei nicht annähernd aus, um diese Elemente wirtschaftlich in einem direkten Laserprozess fertigen zu können.

Ziel von RESOMACH ist es, einen schnellen Scanner zu entwickeln, um den Herstellungsprozess mit einem direktschreibenden Verfahren zu rationalisieren und zu flexibilisieren. In Kombination mit modernen Laserquellen wird so eine Reduktion der Prozesszeit pro Bauteil von mehreren Minuten auf wenige Sekunden erreicht.

Die Leistungsfähigkeit und Industrietauglichkeit des Systems wird im Projekt anhand eines ausgewählten Anwendungsfalls exemplarisch demonstriert. Die Wissenschaftler des Photonik-Zentrums Kaiserslautern entwickeln hierzu die technologischen Grundlagen des Systems.

Die mittelständischen Unternehmen Femotech GmbH und abk-technology GmbH führen die optische und elektronische Umsetzung des Systems durch. Die industrielle Verwertbarkeit der Forschungsarbeiten wird durch Tests des entwickelten Demonstrators beim Automobilzulieferer Weidmann Plastics Technology AG und beim Laser- und Sondermachinenbauer GFH GmbH unter Beweis gestellt.

Im Endergebnis wird eine Fertigungstechnologie stehen, die eine schnelle Fertigung mit einer großen Flexibilität bis hinunter zu Losgröße Eins erlauben wird.

Ansprechpartner: Dr. Thomas Herrmann, Florian Harth

 

Laserbasierte Erzeugung von Lichtleiterstrukturen am Beispiel einer Einstiegsleiste für die Automobil-industrie (Quelle: Weidmann Plastics Technology AG)

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Innovationspreis 2011

Pressemitteilung  24.11.2011

Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2011 an Photonik-Zentrum Kaiserslautern e.V. und LUMERA LASER für neue Technologie in Pikosekundenlasern

 

Laser sind heute aus der Fertigungstechnik nicht mehr wegzudenken. Bohren, schneiden, strukturieren, Bearbeitung sogar von Diamanten - der hochenergetische kohärente Lichtstrahl ist so etwas wie das Schweizer Messer der Materialbearbeitung. Dabei sind in vielen Bereichen ultrakurzpuls-Laser die erste Wahl. Laserpulse im Pikosekundenbereich - das sind einige Billionstel Sekunden - stellen sicher, dass das zu verarbeitende Material nicht durch Hitze beschädigt wird und exakte Formen und Abmessungen erreicht werden. Die Wechselwirkung solcher Laserpulse mit Materialoberflächen wird unter anderem im Photonik-Zentrum untersucht; dieses Verständnis ist der Schlüssel für weitere industrierelevante Anwendungen und den Markterfolg dieser Technologie

 

Heute verfügbare ultrakurzpuls-Laser sind jedoch komplex aufgebaut und sind in ihrer Leistung und Lebensdauer begrenzt und teuer.

 

Ein neues Verfahren zur Erzeugung ultrakurzer Pulse, das in einer Kooperation vom Photonik-Zentrum Kaiserslautern e.V. mit der LUMERA LASER GmbH entwickelt wurde, überwindet diese Beschränkungen und macht den Weg frei für eine neue Generation industrieller Materialbearbeitung.

 

Dafür erhielten beide Kooperationspartner den Innovationspreis Rheinland-Pfalz 2011.

 

von links: Christoph Schäfer, Dr. Johannes L'huillier (beide PZKL), Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz), Dr. Ralf Knappe, Pavel Ambrasovic (beide LumeraLaser).

Besuch der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke im PZKL

Lemke: "Optische Technologien - Herausforderungen mit Innovation begegnen."

Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke besuchte am 4. August 2011 anlässlich ihrer Tour "Lemke trifft Wirtschaft" das Photonik-Zentrum. "Mit Hilfe von Innovationen sind wir in der Lage den  ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen von heute zu begegnen", so Lemke.

 

Von den Angeboten des Photonik-Zentrums profitieren kleine und mittlere  Unternehmen aus dem Kernbereich der Lasertechnik sowie Unternehmen mit Anwendungen in der Materialbearbeitung. Für beide Branchen sei der ständige Know-How-Transfer aus der Wissenschaft entscheidend, sagte Ministerin Lemke. "Die Bedeutung von "Green Photonik" wird weiter zunehmen und uns ist es wichtig, gerade den Mittelstand als tragende Säule  unserer Wirtschaft in Rheinland-Pfalz mit Innovationen zu stärken und wettbewerbsfähig zu halten. Die Landesregierung sieht deshalb die Förderung von Schlüsseltechnologien als zentrales Element ihrer Technologie- und Innovationspolitik. Der Lasertechnik kommt bei der Umsetzung der Energiewende und der Elektromobilität eine bedeutende Rolle zu", so Ministerin Lemke weiter.

 

Insbesondere die Elektromobilität setzt neue Ansätze im Leichtbau voraus, denn Stahl wird durch neue Materialien ersetzt. Dafür müssen neue Herstellungs-, Bearbeitungs- und Prüfverfahren entwickelt werden. Hierbei kommen moderne Lasersysteme, wie sie in Kaiserslautern entwickelt werden zum Einsatz. "In Kaiserslautern sind mit dem Institut für Verbundwerkstoffe IVW, der Kaiserslauterer Außenstelle des Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik und dem Photonik-Zentrum gleich drei zentrale, sich in ihrem Forschungsprofil ideal ergänzende Forschungsakteure vor Ort", wie der Geschäftsführer des Photonik-Zentrum, Johannes L`huillier, ausführte.

 

Premiere von SARA auf der Lasermesse 2011

 

Zur Lasermesse 2011 wurde die Simulationssoftware SARA vorgerstellt. SARA ist ein intuitives und einfach zu bedienendes Simulationsprogramm für die Entwicklung von Lasersystemen. Falls Sie Interesse an SARA haben kontaktieren Sie uns über info(at)pzkl.de.

 

Bachelor / Master / Diplom

Das PZKL ist permanent auf der Suche nach motivierten Studierenden, die spannende Themen für ihre Abschlussarbeit suchen.

Egal ob Sie aus der Physik, den Ingenieurwissenschaften oder der Informatik kommen, für alle Fachbereiche bieten wir ein Betätigungsfeld. Sie sollten Interesse daran haben, in einem Institut zu arbeiten, das sich zum Ziel gesetzt hat, die aktuelle Forschung mit industrieller Anwendung in Verbindung zu bringen.

Themen ergeben sich z.T. interdisziplinär aus den drei Bereichen Laserstrahlquellenentwicklung, Messtechnik und Laser-Mikromaterialbearbeitung. Um nur zwei Themen zu nennen, könnten Sie aktuell ein Gerät zur online-Messung der Abtragtiefe bei der Mikrobearbeitung mit ultrakurzen Laserimpulsen entwickeln. Oder sie realisieren einen ultraschnellen optischen Schalter auf der Basis kaskadierter chi(2)-Prozesse.

Wenn Sie Interesse an industrienaher Grundlagenforschung haben, melden Sie sich bitte unter:

abschlussarbeit(at)pzkl.de

Offene Stellen

Praktikant/-in

Im Rahmen eines Industrieprojektes ist eine Praktikantenstelle zu besetzen.  

Einstellungstermin: sofort

Voraussetzungen: Der/die Bewerber/-in sollte idealerweise Erfahrung im Umgang mit Beschichtungsanlagen und Reinräumen haben. Die Aufgabe eignet sich hervorragend, eine Abschlussarbeit anzuschließen.

Kontakt: Dr. habil Johannes L'huillier, Tel. 0631 415 575 12, staff(at)pzkl.de

 

Darüberhinaus ist das PZKL permanent auf der Suche nach interessierten und motivierten Mitarbeitern/-innen im Bereich Laser, Optik und optische Messtechnik. Neben einer einschlägigen Ausbildung in einem der Bereiche sind Programmierkenntnisse von Vorteil.

Ihre vollständigen und aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen schicken Sie bitte vorzugsweise elektronisch an:

staff(at)pzkl.de.